Private Krankenversicherung - Krankenhausbehandlung

Die Krankenhausbehandlung ist eine Leistungsart der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Versicherte haben Anspruch auf stationäre, teilstationäre oder ambulante Krankenhausbehandlung.

Der Versicherte benötigt dazu eine Überweisung eines behandelnden niedergelassenen Arztes mit Begründung der medizinischen Notwendigkeit.

Es besteht keine freie Krankenhauswahl, das Krankenhaus muss zum einen von der Kasse zugelassen und zum anderen möglichst nah gelegen sein.

Anspruch besteht nur auf die allgemeinen Krankenhausleistungen, auf Wahlleistungen (z.B. Ein- oder Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung) nur im Rahmen eines sogenannten Wahltarifs, der den Versicherten für drei Jahre an die Krankenkasse bindet.

Außerdem hat der volljährige Versicherte ab 1.1.2004 Zuzahlungen von 10 EUR pro Kalendertag stationärer Maßnahmen zu leisten, max. jedoch für 28 Tage.

Die Private Krankenversicherung (PKV) erstattet die allgemeinen Krankenhausleistungen. Dazu gehören Unterbringung, Verpflegung und Behandlung im Krankenhaus, der allgemeine Pflegesatz, der besondere Pflegesatz, Sonderentgelte, gesondert berechnete Leistungen eines Belegarztes, die Kosten der Beleghebamme sowie des Entbindungspflegers. Es besteht grundsätzlich Wahlfreiheit bei der Wahl des Krankenhauses.

Je nach Tarif werden zusätzlich Wahlleistungen versichert. Dazu gehört die Behandlung durch einen liquidationsberechtigten Arzt (Chefarztbehandlung) sowie die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer. Außerdem werden teilweise auch zusätzliche Kosten für Verpflegung, sanitäre Einrichtung, Telefon, Fernseher oder Internetanschluss erstattet.

Nächstes Thema Krankenhaustagegeldleistung



Seite zurück

Hauptübersicht unseres Private Krankenversicherung Lexikon

PKV Rechner
Rechner für die Private Krankenversicherung
Schon ab 98,44 € monatl.

Hier können Sie die Beiträge für die Private Krankenversicherung anonym online berechnen.


^